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Frank Olson Murder & Pont St. Esprit


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Offizielle Anfrage der französischen Regierung an die USA über geheime LSD-Experimente in den 1950er-Jahren

F. William Engdahl

Dieser Tage entsteht ein diplomatischer und politischer Skandal, der erhebliche Auswirkungen auf die amerikanisch-französischen Beziehungen haben könnte. Ausgelöst wurde er durch neue Untersuchungen des mysteriösen Ausbruchs von »Massenwahnsinn« in einem südfranzösischen Dorf, bei dem etwa 500 Menschen erkrankten und fünf starben.

Wie zuverlässige amerikanische Quellen berichten, ist beim Bureau of Intelligence and Research des US-Außenministeriums eine vertrauliche Anfrage des Büros von Erard Corbin de Mangoux, dem Chef des französischen Auslandsnachrichtendienstes DGSE (Direction Générale de la Sécurité Extérieure) eingegangen. Den Berichten zufolge bezieht sich die Anfrage auf die kürzlich veröffentlichte Darstellung über die Mitschuld der US-Regierung an dem mysteriösen Ausbruch von Massenwahnsinn in dem südfranzösischen Dorf Pont-Saint-Esprit im Jahr 1951.

Neue Enthüllungen über den mysteriösen Ausbruch von Wahnsinn in dem französischen Dorf Pont-St.-Esprit im Jahr 1951 weisen auf geheime LSD-Experimente der CIA hin.

Fast 500 Menschen waren damals betroffen, mindestens fünf von ihnen sind gestorben. Beinahe 60 Jahre lang hat man den Vorfall von Pont-St.-Esprit entweder auf eine Mutterkorn-Vergiftung – angeblich hatten die Dorfbewohner Brot gegessen, das mit bewusstseinverändernd wirkendem Schimmel verunreinigt war – oder auf eine organische Quecksilbervergiftung geschoben.

Ein kürzlich in den USA erschienenes Buch erhebt aufgrund von ausführlichen Interviews mit inzwischen pensionierten US-Geheimdienstmitarbeitern, die über die Vorgänge in Frankreich im Jahr 1951 direkt informiert waren, den Vorwurf, bei dem bis heute nicht geklärten Ausbruch von »Massenwahnsinn« in dem entlegenen Dorf handele es sich in Wirklichkeit um ein Top-Secret-CIA-Experiment, das im Rahmen des CIA-Forschungsprogramms MKULTRA (wie in ultra-geheim) durchgeführt wurde.

In seinem Buch A Terrible Mistake: The Murder of Frank Olson and the CIA’s Secret Cold War Experiments zu (Deutsch: Ein schrecklicher Fehler: Der Mord an Frank Olson und die CIA-Experimente im Kalten Krieg) dokumentiert der investigative Journalist H.P. Albarelli, dass der Krankheitsausbruch in Pont-St.-Esprit auf ein geheimes Projekt unter der Leitung der streng geheimen Abteilung Special Operations Division der US Army in Fort Detrick im US-Bundesstaat Maryland zurückzuführen ist, bei dem LSD versprüht wurde. Seiner Schilderung nach arbeiteten die Wissenschaftler, die mit der falschen Begründung verunreinigten Brotes oder einer Quecksilbervergiftung die wahre Ursache des Vorfalls vertuscht haben, für das Pharmaunternehmen Sandoz, das sowohl der US Army als auch der CIA mit LSD für Forschungszwecke geliefert hatte.

Eine französische Zeitung hatte damals über bizarre Vorfälle berichtet: »Es ist weder Shakespeare noch Edgar Poe. Es ist – leider! – die traurige Realität von Pont-St.-Esprit und seiner Umgebung, wo sich furchtbare Szenen von Halluzinationen abspielen, die geradewegs aus dem Mittelalter stammen könnten, Szenen voller Schrecken und Pathos, voll dunkler Schatten.« Die amerikanische Zeitschrift Time Magazine, deren Herausgeber Henry Luce eng mit den Propagandaaktivitäten der CIA in den 1950er-Jahren verbunden war, berichtete: »Betroffene fielen ins Delirium: Patienten warfen sich auf dem Bett hin und her, sie schrien entsetzt, aus ihrem Körper sprießten rote Blumen, ihre Köpfe hätten sich in geschmolzenes Blei verwandelt. Aus dem Krankenhaus von Pont-Saint-Esprit wurden vier Selbstmordversuche gemeldet.«

Laut Albarelli heißt es auf der Website des US-Justizministeriums bezüglich der Gefahren von LSD, Anfang der 1950er-Jahre sei »das Chemieunternehmen Sandoz so weit gegangen, der US-Regierung LSD als potenzielle geheime Waffen chemischer Kriegsführung anzupreisen. Sein Hauptverkaufsargument war dabei, schon eine kleine Menge könne, dem Trinkwasser zugesetzt oder in der Luft versprüht, eine ganze Armee von Soldaten orientierungslos, psychotisch und damit kampfunfähig machen.«

Seiner Darstellung nach lagen der CIA verschiedene Vorschläge amerikanischer Wissenschaftler vor, der Wasserversorgung einer mittelgroßen bis großen Stadt eine größere Menge LSD unterzumischen, doch nach Angaben ehemaliger Beamter der Behörde »ist das Experiment wegen der unerwarteten Zahl von Todesopfern bei der Operation in Frankreich nie genehmigt worden«.

Im Rahmen der Forschung über LSD als Offensivwaffe hat die US Army laut Albarelli in der Zeit von 1953 bis 1965 über 5.700 ahnungslose amerikanischen Militärangehörigen Drogen verabreicht. Aufgrund geheimer Verträge mit mehr als 325 Colleges, Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA, Kanada und Europa wurden gemeinsam mit der CIA an weiteren 2.500 Personen umfangreiche Tests mit LSD und anderen Drogen durchgeführt, viele davon waren Krankenhauspatienten und College-Studenten.

Dr. Timothy Leary, LSD-»Guru« der Harvard University, hat zugegeben, mit der CIA gearbeitet zu haben.

Ein Beamter der DGSE, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärt: »Sollten sich die Enthüllungen im Einzelnen als wahr erweisen, wäre dies für die Menschen in Pont-St.-Esprit und für alle Bürger Frankreichs äußerst bedrückend. Dass Regierungsbehörden der Vereinigten Staaten bewusst unschuldige ausländische Bürger zur Zielscheibe eines solchen Experiments machen würden, stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung internationaler Verträge dar.«

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  • 9 years later...

Google translation of the above:

Official request from the French government to the US for secret LSD experiments in the 1950s

F. William Engdahl

These days, a diplomatic and political scandal is emerging that could have a significant impact on US-French relations. He was triggered by new investigations of the mysterious outbreak of "mass madness" in a village in southern France, in which about 500 people fell ill and five died.

According to reliable US sources, the Bureau of Intelligence and Research of the US State Department has received a confidential request from the office of Erard Corbin de Mangoux, head of the French foreign intelligence service DGSE (Direction Générale de la Sécurité Extérieure). According to reports, the request relates to the recently published account of the complicity of the US government in the mysterious outbreak of mass madness in the southern French village of Pont-Saint-Esprit in 1951.

New revelations about the mysterious outbreak of madness in the French village of Pont-St-Esprit in 1951 indicate secret CIA LSD experiments.

Nearly 500 people were affected at that time, at least five of them have died. For nearly 60 years, the incident of Pont-St.-Esprit was either attributed to ergot poisoning - allegedly, the villagers had eaten bread contaminated with mind-altering mold - or pushed for organic mercury poisoning.

A recent book published in the United States alleges that, due to extensive interviews with now-retired US intelligence officials who were directly informed about the events in France in 1951, the unresolved outbreak of "mass madness" in the remote village Actually, this is a top-secret CIA experiment conducted as part of the CULT MKULTRA research program (as in ultra-secret).

In his book, A Terrible Mistake: The Murder of Frank Olson and the CIA's Secret Cold War Experiments, the investigative journalist H.P. Albarelli said the outbreak in Pont-St.-Esprit was due to a secret project led by the US Army's top secret Special Operations Division at Fort Detrick, Maryland, where LSD was sprayed. According to him, scientists who hid the true cause of the incident with the wrong reasoning of contaminated bread or mercury poisoning worked for the pharmaceutical company Sandoz, which supplied both the US Army and the CIA with LSD for research purposes.

A French newspaper reported bizarre incidents at the time: "It's neither Shakespeare nor Edgar Poe. It is - unfortunately! - The sad reality of Pont-St-Esprit and its surroundings, where horrible scenes of hallucinations that could have come straight from the Middle Ages, scenes of horror and pathos, full of dark shadows. "The American magazine Time Magazine, whose publisher Closely related to the CIA's propaganda activities in the 1950s, Henry Luce said: "Those affected were delirious: patients threw themselves back and forth on the bed, shouting in horror, red flowers sprouting from their bodies, their heads inside molten lead is transformed. Four suicide attempts were reported from the Pont-Saint-Esprit hospital. «

According to Albarelli, on the website of the US Department of Justice on the dangers of LSD, in the early 1950s, "chemical company Sandoz went so far as to offer the US government LSD as a potential secret weapon of chemical warfare. His main selling point was that even a small amount could be added to the drinking water or sprayed in the air, disorienting a whole army of soldiers, psychotic and thus unable to fight. "

According to him, the CIA proposed various proposals by American scientists to subdue a large amount of LSD to the water supply of a medium to large city, but according to former officials of the agency, "the experiment has never been approved because of the unexpected death toll from the operation in France ".

As part of research on LSD as an offensive weapon, the US Army has been administering drugs to over 5,700 unsuspecting American military personnel between 1953 and 1965, according to Albarelli. Secret contracts with more than 325 colleges, universities, and research institutes in the US, Canada, and Europe together with the CIA led to extensive testing of another 2,500 people for LSD and other drugs, many of them hospitalized and college.

Dr. Timo

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